Zunächst begrüßte unser Landesvorsitzende Farid Müller die Anwesenden und eröffnete die Veranstaltung. Es folgte eine Rede von Senator Dr. Andreas Dressel, der die Bedeutung des Gedenkens und die Verantwortung für die Gegenwart hervorhob. Anschließend sprach der Doyen des Konsularischen Korps, Generalkonsul Shinsuke Toda, und unterstrich in seiner Rede die internationale Dimension des Erinnerns.
Gedenkveranstaltung zum 81. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges in Europa
Das Totengedenken wurde im Anschluss durch unsere JAK-Sprecherin Svea Buerfeind vorgetragen. Die musikalische Begleitung wurde durch den Hamburger Knabenchor unter der künstlerischen Leitung von Luiz de Godoy gestaltet.
Um 16.00 Uhr schloss am Mahnmal für die Opfer der NS-Verfolgung eine Kranzniederlegung mit einem Wortbeitrag des Kommandeurs Kapitän zur See Kurt Leonards an.
Ukrainischer Pfadfinderinnen und Pfadfinder trugen einen bewegenden Jugendbeitrag bei, der eine Brücke in die Gegenwart schlug. Der Beitrag zeigte auf, welche Bedeutung das Erinnern hat, gerade in einer Zeit, in der Krieg in Europa wieder Realität ist.
Das anschließende ökumenische Friedensgebet wurde gemeinsam von Pastorin Annette Reimers-Avenarius, Pastor Karl Schultz, Dompfarrer Thorsten Weber und Priester Milutin Maric gestaltet. Den Abschluss bildete ein Psalm, gesprochen von Landesrabbiner Shlomo Bistritzky.
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. erinnert seit Jahrzehnten an die Opfer von Krieg und Gewalt, pflegt ihre Ruhestätten und trägt so zu einer lebendigen Erinnerungskultur bei.
Wir danken allen Mitwirkenden und Teilnehmenden für diesen gemeinsamen Moment des Gedenkens.